MED Facharztzentrum
MED Facharztzentrum

Die gastroenterologische Gemeinschaftspraxis in der MED

Unsere Gemeinschaftspraxis ist spezialisiert auf die Untersuchung und Behandlung von Erkrankungen des gesamten Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse und Stoffwechselstörungen). Wir praktizieren eine patientenzentrierte Medizin auf der Basis international anerkannter Standards und nach den Leitlinien der Fachgesellschaften.


UNSER TEAM

Unser Praxisteam besteht aus 2 Ärztinnen und 6 Ärzten, 20 Praxismitarbeiterinnen sowie 5 Auszubildenden. Auf über 800 Quadratmetern modernster Praxisfläche führen wir fast alle in der Gastroenterologie verfügbaren Untersuchungen durch.

Hauptanmeldung und Wartebereich
Hauptanmeldung und Wartebereich

SONOGRAPHIE

Patientenfreundlich, schnell, aussagekräftig

Neben allgemeinen internistischen Leistungen wie z.B. Check-up-Untersuchungen, EKG inkl. Belastungs-EKG, Lungenfunktionsprüfung u. kompletter Labordiagnostik gehört die Sonographie (= Ultraschall) zu den Spezialitäten unserer Praxis. Gemeinsam mit der Endoskopie zählt die Sonographie zu den wichtigsten Untersuchungsinstrumentarien des Gastroenterologen.

Moderne Ultraschalltechniken mit Einsatz von Farbdoppler und speziellen Kontrastverfahren erlauben heute in vielen Fällen eine definitive Diagnose, so dass weitergehende radiologische Untersuchungen wie Computertomographie oder Kernspintomographie häufig entbehrlich sind. Wir arbeiten mit modernsten, hochauflösenden Geräten (sog. Stufe III nach der DEGUM-Geräteliste) ausgestattet mit speziellen Schallköpfen und Software-Programmen (z.B. Kontrast-Sonographie, 3D- und 4D-Verfahren).

Sie gestatten ein Höchstmaß an diagnostischer Qualität. Wir sind „europäisches Referenzzentrum“ der Fa. GE-Electronics für die abdominelle Sonographie. Dies gewährleistet eine Geräteausstattung auf dem letzten aktuellen Stand der technischen Entwicklung. Alle Ärzte der Praxis verfügen über langjährige Ultraschallerfahrung. PD Dr. Börner und Dr. Clement sind Seminar- und Kursleiter der Deutschen Gesellschaft für
Ultraschall in der Medizin (DEGUM), höchste Qualifikationsstufe der Gesellschaft.

Regelmäßig werden Weiterbildungen im Fachgebiet durchgeführt sowie Fortbildungskurse für andere Kollegen veranstaltet. Neben der routinemäßigen Sonographie der Bauchorgane bieten wird folgende Ultraschall-Untersuchungen an:

  • Untersuchung der Schilddrüse und der Halsweichteile
  • Duplex- und Farbdoppleruntersuchungen der Gefäße (Hals, Arme, Beine, Bauchraum)
  • Spezial-Darmultraschall (perinealer u. endorektaler US; HR-Dünndarm-US; Kontrastultraschall)
  • Computersonographie mit Kontrastverstärkern (CEUS)
  • Ultraschallgesteuerte Eingriffe (Organpunktionen wie z.B. Leber, Aszitesdrainage)


ENDOSKOPIE mit HD-Technik höchste Auflösung aus Magen und Darm

Einen weiteren Schwerpunkt unserer Praxis stellen die endoskopischen Untersuchungen (Magen – und Darmspiegelung) dar. Hierbei werden mit flexiblen Untersuchungsinstrumenten, sog. Video-Endoskopen, welche an der Spitze eines 8-12 mm dicken Schlauches einen Videochip tragen, mit hoher Auflösung digitalisierte Bilder aus dem Körperinnern auf einen Monitor (Fernsehschirm) übertragen. Durch Instrumentierkanäle können
mit speziellen Zangen Gewebeproben entnommen oder mit verschiedenen Schlingen, Zangen, Lasersonden etc. schmerzfreie therapeutische Eingriffe wie Polypenentfernungen, Blutstillungen u.a. durchgeführt werden.

Die endoskopischen Untersuchungen erfolgen in unserer Praxis mit modernsten Videoendoskopen in HDAuflösung mit digitaler Bildarchivierung. Damit ist gewährleistet, dass Untersuchungen auch noch nach Jahren bildlich nachvollzogen werden können. Dies ist insbesondere bei Verlaufskontrollen hilfreich. Die Untersuchungsergebnisse können neben dem schriftlichen Befundbericht auch mit Bilddokumenten an den zuweisenden Arzt oder das weiterbehandelnde Krankenhaus weitergegeben werden. Bilddokumente sind häufig informativer und ersparen unnötige Doppeluntersuchungen.

Sonographiegerät
Sonographiegerät

Ziel der Magenspiegelung ist es, Erkrankungen der Speiseröhre (z.B. bei Sodbrennen), des Magens (z.B. Gastritis durch Magenbakterien wie den Helicobacter pylori und Geschwüre in Magen und Zwölffingerdarm) oderoberen Dünndarms (z.B. die sog. Zoeliakie) zu erfassen. Die Gastroskopie stellt heute die aussagekräftigste Möglichkeit dar, organische Veränderungen der genannten Organe zu erkennen und damit Ihre Beschwerden zuverlässig abzuklären.

Bei Verdacht auf Erkrankungen der Speiseröhre bieten wir zudem gezielte Untersuchungen wie z.B. die 24-ph-Metrie (=Langzeit-Säuremessung) bei chronischem Sodbrennen an.


ENDOSONOGRAPHIE,Ultraschall im Inneren der Körpers

Für spezielle Fragestellungen bieten wir seit Anfang d.J. auch die Endosonographie an. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Magenspiegelung und innerlicher Ultraschall-Untersuchung. Auf dem Endoskop ist dazu eine Ultraschall-Sonde angebracht. Die Untersuchung läuft im wesentlichen wie eine Magenspiegelung ab, dauert aber etwas länger, in der Regel etwa 15- 30 Minuten. Veränderungen in der Magenschleimhaut (z.B. submuköse Tumore) sowie kleinste Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse können somit weiter abgeklärt
werden. Die Endosonographie wird auch zur genauen Diagnostik und Stadieneinteilung von Tumoren (Speiseröhre, Magen, Enddarm) erfolgreich eingesetzt, um die Therapie besser planen zu können. Die Dickdarmspiegelung (Dauer ca. 15 – 20 Minuten) wird zur Abklärung von Bauchschmerzen, Stuhlveränderungen wie Durchfällen oder Verstopfung, Blut im Stuhl, Blutarmut oder zur Darmkrebsvorsorge durchgeführt.

Ziel dieser Untersuchung ist es, Erkrankungen im Enddarm, Dickdarm sowie im letzten Dünndarmabschnitt (=Terminales Ileum) zu erfassen. Diese Technik stellt heute die aussagekräftigste Methode dar, organische Veränderungen der genannten Organe zu erkennen und ggf. auch direkt therapeutisch tätig zu werden. In unserer Praxis führen wir jährlich ca. 4.000 Coloskopien durch.

Endoskopieuntersuchungsraum
Endoskopieuntersuchungsraum

Die Kosten für eine Darmspiegelung im Rahmen der Darmkrebs-Vorsorge werden bei jedem Patienten ab dem 55. Lebensjahr in jedem Fall von Ihrer Krankenkasse übernommen!

Werden bei der Untersuchung Polypen im Dickdarm gefunden, die häufig Vorstufen von Darmkrebs darstellen, können wir diese - um Ihnen weitere
Untersuchungen zu ersparen - durch eine Biopsiezange oder eine elektrische Schlinge entfernen. Auf diese Weise kann Dickdarmkrebs auf äußerst effektive Weise verhindert werden. Die Abtragung von Polypen ist für Sie schmerzlos. Das Untersuchungsergebnis Ihrer Endoskopie teilen wir Ihnen und Ihrem Hausarzt nach der Untersuchung sofort mit. Der Helicobacter-Befund und die Gewebeprobe werden nach Erhalt umgehend an Ihren Hausarzt weitergeleitet.

Die Untersuchungen sollen für Sie so angenehm wie möglich sein. Wir bieten daher nach Absprache eine sog. „Beruhigungsspritze“ oder „Schlafspritze“, durch die eine schmerzfreie Untersuchung gewährleistet wird. Nach der Untersuchung können Sie sich in einem separaten Ruheraum ausruhen. Auch hier sind alle Überwachungsmöglichkeiten
gegeben. Die gezielte Behandlung häufiger Enddarmerkrankungen wie z.B. Hämorrhoiden, Analfissuren, Analvenenthrombosen, Ekzeme, aber auch Polypen und Entzündungen (Proktitis) erfolgt im Rahmen unserer Enddarmsprechstunde. Symptomatische Hämorrhoiden können hierbei
rasch z.B. mittels Verödung oder Gummibandligatur behandelt werden.

 

KAPSELENDOSKOPIE: Mit einer Kamera eine Reise durch den Dünndarm

Besteht der Verdacht auf eine Erkrankung im Dünndarm, der aufgrund seiner Länge von bis zu 7 Meter der direkten endoskopischen Diagnostik nur schwer zugänglich ist, steht uns die sog. Kapsel-Endoskopie zu Verfügung.

Hierbei muss eine kleine, ca. bohnengroße, mit einer Lichtquelle und Videokamera ausgestattete Kapsel geschluckt werden, die über sechs bis acht Stunden den Dünndarm passiert. Später wird sie mit dem Stuhlgang
ausgeschieden.

Kapselendoskopie
Kapselendoskopie

Während der Passage durch den Dünndarm werden auf einen kleinen, am Körper tragbaren Recorder (ähnlich wie bei einem Langzeit-EKG) pro Sekunde 2 Bilder - insgesamt etwa 60.000 (!!) Bilder - vom Inneren des Dünndarms gespeichert, die der Arzt dann auf einem Computerbildschirm als einen Videofilm ansehen und auswerten kann.


Funktionsdiagnostik mittels Atemtests bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Ein weiteres Spektrum unserer Praxis befasst sich mit der Abklärung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese führen häufig zu starken Blähungen, Übelkeit, unklarem Durchfall oder äußern sich in Form von uncharakteristischen Ober- und Unterbauchbeschwerden. Zum Nachweis von Nahrungsmittelunverträglichkeiten bieten wir sog. H2-Atemteste an. Hierbei handelt es sich um sichere und wenig belastende Untersuchungen, durch die Rückschlüsse auf verschiedene Störungen der Verdauung bzw. Aufnahme von Nahrungsbestandteilen im Dünndarm gezogen werden können.

Atemtest-Set
Atemtest-Set

Folgende Unverträglichkeiten können bei uns durch gezielte Atemtests festgestellt werden:

  • Laktose (Milchzucker) - die Milchzuckerunverträglichkeit ist die häufigste Form der Zuckerunverträglichkeiten.
  • Fruktose (Fruchtzucker) - die angeborene Fruktoseintoleranz ist außerordentlich selten, Unverträglichkeiten im Erwachsenalter dagegen recht häufig.
  • Sorbit (Zuckeraustauschstoffe) - diese Stoffe (Kaugummi, Süßstoffe, etc.) können in höheren Dosen Durchfall auslösen.
  • Glukose (Traubenzucker) - Beurteilung des Zuckerstoffwechsels bzw. zum Nachweis einer bakteriellen Fehlbesiedlung des Dünndarms.
  • Xylose (nicht verdaubarer Zucker) - Beurteilung der globalen Kohlenhydratverdauung.
  • Laktulose - Beurteilung der Dünndarmtransitzeit (Transportzeit durch den Dünndarm).
  • C13-Test – nicht invasive Untersuchung zur Beurteilung einer Infektion des Magens mit Helicobacter pylori oder zur Abschätzung der Leberfunktion.
  • Histaminintoleranz – Bestimmung der Diaminoxidase zum Nachweis einer Histaminintoleranz.
Wartebereich

SPEZIALSPRECHSTUNDEN

Im Rahmen von Spezialsprechstunden betreuen wir seit Jahren Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa). Bei schweren Erkrankungsverläufen setzen wir auch komplexe und überwachungsintensive Behandlungsschemata wie die TNF-Antikörper Infliximab und Adalimumab erfolgreich ein. Ein weiterer Schwerpunkt stellt die Betreuung von Patienten mit chronischen Leberkrankungen wie der Hepatitis B und C Virusinfektion (u.a. Einsatz der komplexen Triple-Therapie bei Genotyp 1) sowie die Therapie von Erbkrankheiten wie z.B. der Hämochromatose und des Morbus Wilson dar.

Sprechzimmer
Sprechzimmer
Sprechzimmer Raum für Infusionen, u.a. Chemotherapien
Sprechzimmer Raum für Infusionen, u.a. Chemotherapien

ONKOLOGIE - CHEMOTHERAPIE
GASTROINTESTINALER TUMORE

Die gastrointestinalen Tumore (GIT) gehören bei Männern und Frauen zu den zweithäufigsten bösartigen Tumoren. Neben der Diagnostik bösartiger Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes (z.B. Dickdarmkrebs, Magenoder Speiseröhrenkarzinom, Tumore der Leber, der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse) stehen in unserer Praxis auch spezielle Räume für die gezielte Therapie von Krebserkrankungen (=Chemotherapie) zur Verfügung.

Über ein Portsystem können auch mittels tragbarer Pumpen Langzeitinfusionen (meist über 24h) durchgeführt werden. Lediglich zum Anlegen und Entfernen kommen die Patienten in unsere Praxis.Transparenz und Qualität sind uns wichtig, daher haben wir uns nach KTQ-Richtlinien bereits im Jahr 2009 zertifizieren und 2012 erfolgreich rezertifizieren lassen.

Team
Team

Dr. Sven Rodney KüsterAutor:

Dr. Sven Rodney Küster
Facharzt für Innere Medizin /
Gastroenterologie /
Notfallmedizin

Auf einen Blick

PD Dr. Norbert Börner
Dr. Thomas Clement
Dr. Werner Gödderz
Dr. Sven Rodney Küster
Dr. Anne Lutz-Vorderbrügge
Prof. Dr. Ottmar Leiß
Dr. Wolfgang Weber

Kontakt:

Tel.: 06131 / 24 04 3-0
Fax: 06131 / 24 04 333

Sprechzeiten:

Mo - Do: 8 - 12 Uhr
und 14 - 16 Uhr
Fr: 8 - 12 Uhr sowie nach Vereinbarung

gastropraxis-mainz.de

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