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VON-WILLEBRAND-SYNDROM

Das von-Willebrand-Syndrom ist eine der häufigsten Gerinnungsstörungen mit erhöhter Blutungsneigung. Im Durchschnitt sind ca. 1% aller Deutschen davon betroffen. Im Gegensatz zur "Bluterkrankheit" (Hämophilie) sind auch Frauen betroffen.

Ca. 70% aller Betroffenen leiden an einer milden Verlaufsform, weswegen die Erkrankung oft erst entdeckt wird, wenn es im Rahmen von Operationen oder Geburten zu verstärkten Blutungen kommt.

Mögliche Anzeichen für ein VWS sind:

  • Häufiges Nasenbluten
  • Zahnfleisch- und Schleimhautblutungen
  • Verlängerte, verstärkte Monatsblutungen
  • Schwer zu stillende Blutung bei kleinen Schnittwunden
  • Unerwartet starke Blutungen bei Zahnbehandlungen oder Operationen

Das von-Willebrand-Syndrom wird durch spezielle Blutuntersuchungen in Laboren diagnostiziert.

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