Nuklearmedizin

Untersuchungen

Sonographie

Ultraschall der Schilddrüse
Bei einer Ultraschalluntersuchung werden Schallwellen, die außerhalb des für den Menschen hörbaren Bereichs liegen, von außen durch die Haut in den Körper gesendet. Diese Wellen werden treffen auf die Strukturen im Körper, wie Organe, aber auch Hohlräume oder Flüssigkeiten und werden wie ein „Echo“ zurückgeworfen. Die so entstehenden Reflexionen werden vom Ultraschall in darstellbare Bilder umgerechnet. Diese Methode ist absolut schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung. Darüber hinaus kann unter Verwendung der Dopplersonographie die Durchblutung des Schilddrüsengewebes sichtbar gemacht werden.

Sonographie des Abdomens/Oberbauchs:

Mit Ultraschall können auch die inneren Organe untersucht werden, wie Nieren, Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse sowie die großen Blutgefäße, Gallenblase, Gallengänge etc. Für diese Untersuchung sollte der Patient/die Patientin morgens nüchtern erscheinen. Bei Neigung zu Meteorismus (Luft im bauch bzw. Blähungen) empfiehlt sich die vorherige Einnahme von Lefax oder anderen Mitteln gegen Blähungen.

Szintigraphie

Die Szintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, mit der funktionelle Vorgänge in Organen sichtbar gemacht werden können. Dazu werden dem Patienten radioaktiv markierte Stoffe gespritzt, die im Zielorgan „verarbeitet“ werden. Mit einer speziellen Gammakamera kann die abgegebene Strahlung gemessen und in Bilder, das Szintigramm, umgewandelt werden. Da der Stoffwechsel in bösartigen Zellen aber auch in Entzündungsherden erhöht ist, lässt sich hier eine erhöhte Anreicherung feststellen. Die Strahlenbelastung für den Patienten ist bei einer Szintigraphie meist geringer als bei einer normalen Röntgenuntersuchung.

Feinnadelpunktion

Wird bei einer Untersuchung eine auffällige Veränderung wie etwa ein Knoten entdeckt, bei dem man eine bösartige Erkrankung nicht ausschließen kann, wird mit einer Feinnadel Gewebe entnommen. Dieses kann im Anschluss vom Pathologen unter dem Mirkoskop beurteilt werden.

 

Dr. Georg Vancura
Tatiana Kandror
Dr. Christine Schulze
C. Martin Breitling

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