Die Schilddrüse
Die Schilddrüse ist ein schmetterlingsförmiges Organ, das unterhalb des Kehlkopfes beidseits der Luftröhre liegt. Sie produziert Hormone, die praktisch alle Stoffwechselprozesse im Körper steuern, insbesondere die Herztätigkeit, Blutdruck, Darmfunktion, aber auch Einfluss auf das psychische Wohlbefinden hat.
Die Struma, im Volksmund Kropf genannt, ist die häufigste Erkrankung der Schilddrüse. Sie entsteht meist durch einen Jodmangel. Die Schilddrüse benötigt das Jod zum Bau der Hormone. Wird zu wenig Jod mit der Nahrung bereit gestellt, wächst die Schilddrüse immer stärker an. In manchen Fällen bilden sich auch Knoten (medizinisch Struma nodosa).
Von einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse spricht man, wenn die Hormone des Energiestoffwechsels erhöht oder erniedrigt sind. In seltenen Fällen gibt es bösartige Erkrankungen der Schilddrüse Ziel der Schilddrüsenuntersuchung ist zum einen die Abklärung der Funktion, d.h. ob eine Über- oder Unterfunktion vorliegt. Gleichzeitig wird die Form und Größe der Schilddrüse abgeklärt, insbesondere mit der Frage, ob Knoten oder Zysten vorliegen und wie diese dann zu behandeln sind.
Dr. Georg Vancura
Tatiana Kandror
Dr. Christine Schulze
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