Nuklearmedizin

Nuklearmedizin

Unsere Leistungen

Viele Menschen denken bei Nuklearmedizin auch an Röntgenuntersuchungen. Das kommt daher, dass beide Disziplinen zu den bildgebenden Verfahren zählen, d. h. man kann das Körperinnere sichtbar machen und den Zustand beurteilen.

Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen, bei der man Strukturen wie Knochen oder Gewebe darstellen kann, werden bei nuklearmedizinischen Untersuchungen Stoffwechselvorgänge also die Funktion von Organen  oder Zellen im Körper dargestellt.

Hierbei bedient man sich nicht der Strahlung von außen, sondern benutzt Substanzen, die im Körper natürlicherweise an Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Diese Substanzen, so genannte „Tracer“, werden radioaktiv markiert, dem Patienten verabreicht und vom zu untersuchenden Organ verstoffwechselt. Je nach Organ sind das ganz unterschiedliche Stoffe. Eine Gammakamera kann diesen Prozess einfangen und sichtbar machen. Das Ergebnis nennt man Szintigramm.

Ist, beispielsweise bei einer Entzündung, der Stoffwechsel im betroffenen Gebiet erhöht, so kann der Arzt diese gesteigerte Aktivität auf den Bildern erkennen.

Die Untersuchungen sind mit einer, meist sehr geringen, Strahlenbelastung verbunden. Die verwendeten Substanzen sind weder giftig, noch sind allergische Reaktionen zu erwarten.

Im Folgenden erklären wir Ihnen die häufigsten Untersuchungsverfahren im Einzelnen.

 

Dr. Georg Vancura
Tatiana Kandror
Dr. Christine Schulze
C. Martin Breitling

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